Alles, was ich hier aufführe, ist aus meinen über 15 Jahren Erfahrung als umgangsberechtigtes Elternteil entstanden. Die Ratschläge können nicht so ohne Weiteres umgesetzt werden, für einige habe ich Jahre gebraucht. Manche stellen mich noch heute vor große Herausforderungen. Dennoch sind sie aus meiner Sicht wichtige Schritte auf dem Weg in Deine neue Lebenswirklichkeit, ob Du nun willst oder nicht.

 

 

Ruhe bewahren

In Kontakt mit Menschen treten, die es bereits erlebt haben!

Stell Dich der Angst!

Bereite Dich vor!

Akzeptiere Deine neue Lebensrealität, schnell!

 

 

So, es ist passiert. Du hast die Wohnung, das Haus, Dein bisheriges Zuhause verlassen und sitzt an einem anderen Ort und weißt nicht, wie es weitergehen soll. Hier die ersten 5 Ratschläge von mir:

 

 

 

Der erste Rat:

Ruhe bewahren!

 

Tatsächlich bist Du nach wie vor ein Elternteil, Du bist der Vater oder die Mutter eines Kindes, für das Du nach wie vor verantwortlich bist. In erster Linie steht die Stabilisierung Deiner Person. Nur ein klares, starkes Elternteil kann die brenzlige Situation meistern.

Dazu stehe ich Dir gerne zur Seite. Du kannst an [email protected] eine Mail schreiben. Ich versuche, binnen 24 Stunden mit Dir Kontakt aufzunehmen.

Online Kontakt und Telefonkontakt

Antwort binnen 24 Stunden von Vater Rat                 

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Informationen im Infobrief

 

Individuelles Coaching (Zoom, Telefon)

 

Der zweite Rat:

In Kontakt mit Menschen treten!

 

Gerade in den ersten Wochen und Monaten kann man die Weichen für die nächsten Jahre stellen. Die Kinder müssen hier im Blick behalten werden, in so mancher noch so nachvollziehbarer Schlacht lohnt es sich einfach nicht, ziehen.

Tsun Zu, ein chinesischer Philosoph und Kriegsherr, hat mal gesagt:”

Siegen wird der, der weiß, wann er kämpfen muss und wann nicht!”

 

Der dritte Rat:

Stelle Dich der Angst

 

Es ist ganz normal, Angst zu haben, ich selbst bin damals aus dem Haus meiner Ex-Frau geflogen. Damit ist mir mein bisheriges Leben um die Ohren geflogen. Ich hatte vor so viel Angst, Angst, mein Leben nicht mehr auf die Reihe zu bekommen, aber hauptsächlich hatte ich Angst, meine Tochter zu verlieren. Durch diese Angst hätte ich sie fast verloren, so bin ich mir heute sicher.

Gegen die Angst kann ich Dir den Austausch anbieten. In der Selbsthilfegruppe umgangsberechtigter Elternteile wirst Du Gehör finden und kannst Dich Deinen Sorgen stellen.

Um nochmal Tsun zu zitieren: „Furcht ist der Gegner, der einzige Gegner”

 

 

 

Der vierte Rat:

Bereite Dich vor

 

Gut ist, wenn man sich mit dem anderen Elternteil auf einen gemeinsamen Weg einigen kann. Einem Weg, der alle Bedürfnisse entsprechend respektiert und von allen nur so viel abverlangt, wie sie geben können.

Doch wenn nicht, muss man bereit sein, als klares Elternteil auch andere Wege zu gehen. Man kann sich nun lange streiten, ob der Weg vor das Familiengericht gut ist oder schlecht. Aus meiner Sicht ist es an manchen Punkten unausweichlich, um nicht als Elternteil zu einer Marionette zu werden.

Ich rufe nicht dazu auf, vor Gericht zu gehen, aber man darf es auch nicht ausschließen. 

Was an dieser Stelle noch wichtig ist: Versuche, von Anfang an Deine Unterlagen zu ordnen und zu sortieren. Du wirst es hoffentlich nicht brauchen, aber wenn doch, bist Du vorbereitet.

 

 

 

Der fünfte Rat:

Akzeptiere Deine neue Lebensrealität schnell

 

Ich bin gelernter Krankenpfleger. In meiner Ausbildung haben wir die Sterbephasen nach Kübler-Ross gelernt. Meine Ehe, mein Leben sind letztlich vor 5 Jahren auch gestorben, schau Dir die 5 Phasen an…

 

Nicht-wahrhaben-wollen (das kann doch alles nicht wahr sein…)

Zorn (wieso tut sie/er mir das an…)

Verhandeln (Beratung, Vorschläge)

Depression (Ich verliere mein Kind, sehe es nicht mehr …)

Akzeptanz (als umgangsberechtigtes Elternteil habe ich Kontakt zu meinem Kind…)

 

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