Stephan Alexander Gutte
Steckbrief
Name
Stephan Alexander Gutte
Geboren
25.12.1978 in Korbach
Fam. Stand
geschieden (2014) und wieder verheiratet (2016)
Insgesamt 4 Kinder
Mädchen (geb. 2012), Jungen (geb. 2015), Mädchen (geb. 2017) Junge (geb. 2019)
Gründer
Eltern Rat Vater Rat am 30 September 2018
Beruf
med. Gutachter als gelernter Krankenpfleger beim medizinischen Dienst Hessen (Pflegeeinstufungen)
Studium
Dipl. Betriebswirt (VWA) mit Schwerpunkt Gesundheitsmanagement
KESS-Kursleiter (KESS - Weniger stress mehr Freunde und Allein/Getrennt erziehend)
Ausgebildeter Mediator (Impuls Schule)
In Ausbildung zum
Erziehungs und Entwicklungsberater
Mein Name ist Stephan Gutte, ich bin 1978 in Nordhessen geboren und bin durch einige Wirren, 2003 ins Rhein-Main-Gebiet gezogen.
Dort lernte ich meine erste Ehefrau und Mutter meiner ältesten Tochter kennen. Es folgten die Heirat und die Geburt unserer Tochter. Bereits ein Jahr später kam die Trennung.
Nun ja, was soll man sagen, in der Nachschau haben wir sicher beide unsere Anteile an den Gründen für das Ende unserer Ehe gehabt. Mir geht es hier nicht um die Paarebene, durch eigene Reflexion habe ich dieses Thema hinter mir gelassen. Die Verletzungen können aus meiner Sicht meist ohnehin nicht aufgearbeitet werden. Wenn uns nicht unsere gemeinsame Tochter verbinden würde, würden wir sicher keinen Kontakt mehr haben.
Damals, 2013, ist eine Welt für mich zusammengebrochen. Die Vorstellung, meine Tochter nicht mehr täglich sehen zu können, brachte mich fast um den Verstand. Es war so unerträglich, dies alles zu ertragen.
Zu Beginn hatte ich mit meiner heutigen Ex-Frau eine Regelung besprochen, die es meiner Tochter und mir ermöglicht hat, alle 2–3 Tage Kontakt zu haben. Wie ich heute weiß, haben wir ein asymmetrisches Wechselmodell gelebt.
Bis zur Kindergartenzeit. Als diese begann und meine Tochter neben der Mama und mir eine weitere Institution die Betreuung meiner Tochter übernahm, änderte sich alles. In der Jugendamtsberatung meinte die Mama zu mir, sie brauche mich als Betreuungskraft nicht mehr, ich könne das Kind nun alle 14 Tage haben.
Zu dieser Zeit hatte ich noch den Glauben, dass so was ja nicht möglich sei. Das Kind hat eine feste Bindung zu mir und ich bin schließlich neben der Mama eine feste Bezugsperson. Leider sah das die Erziehungsberatung anders. Sie positionierte oder kommentierte es nicht und ließ uns ohne jede Unterstützung in den Konflikt laufen.
Letztlich folgten drei Anträge beim Familiengericht, wo ich versuchte, die Zeit meiner Tochter mit ihrem Vater zu erhalten, und ein Antrag der Mama, mit dem erfolgreichen Versuch, die Zeit der Tochter mit mir weiter zu reduzieren.
Mittlerweile habe ich meine zweite Ehefrau kennengelernt, wir haben drei weitere Kinder.